Fallbeispiel · KI · Integration
Vom Sprachmemo zum Kundenprotokoll
Servicemonteure sollen ihren Einsatz einfach einsprechen können – den Rest erledigt eine Kette aus Spracherkennung, KI und Workflow. Entworfen mit Kosten- und Datenschutzprüfung, bevor die erste Zeile Code entsteht.
0 Formularefür den Monteur
Rückfragebei fehlenden Pflichtfeldern
vorabKosten und Datenschutz geprüft
Ausgangslage
Nach jedem Einsatz mussten Servicemonteure ein strukturiertes Protokoll für die Verrechnung von Hand erfassen – zeitraubend und fehleranfällig. Typisch waren Lücken bei Endzeit oder verbautem Material, die erst im Büro auffielen.
Lösung
- Einsprechen: Der Monteur spricht seinen Bericht direkt in einer App in Microsoft Teams ein.
- Transkription: Eine Cloud-Funktion wandelt die Sprache in Text um.
- KI-Extraktion: Ein Sprachmodell zieht Kunde, Auftrag, Zeiten und Material als strukturierte Felder heraus – auch schweizerdeutsche Zeitangaben wie «halb nüüni».
- Lückenerkennung: Fehlen Pflichtangaben, fragt das System gezielt im Teams-Chat nach, statt ein unvollständiges Protokoll zu erzeugen.
- Ausgabe: Das fertige Protokoll wird automatisch erstellt und ans Büro geschickt; die Weiterverarbeitung bis zur Rechnung im ERP ist vorgesehen.
Nicht nur Architektur
- Kosten: vorab für den realen Einsatz durchgerechnet – inklusive eines Lizenzfallstricks, der sonst erst im Betrieb aufgefallen wäre.
- Datenschutz: Die Kernkomponenten laufen in europäischen Rechenzentren. Wo ein Dienst ausserhalb der EU lief, ist das offen dokumentiert – mit einer europäischen Alternative.
- Ehrlicher Vergleich: Ein bereits bestehender anderer Lösungsansatz wurde nicht schlechtgeredet, sondern mit Aufwand, Lizenzen und Integrationstiefe nebeneinandergestellt.
Ergebnis
Ein umsetzungsreifes Konzept mit Architektur, Kostenrahmen und Datenschutzbewertung – als Entscheidungsgrundlage, bevor Geld in die Umsetzung fliesst.